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Gesundheitstipps

Prof. Bankhofer's Gesundheitstipps des Tages

 

So besiegen Sie einen Muskelkater

Aktivität ist ein fester Bestandteil unserer Therapie. Allerdings: Viele vergessen dabei, dass sie die Monate zuvor kaum hinter dem Ofen hervorgekommen sind und keinen Finger gerührt haben. Deshalb muss der Körper auf die körperliche Betätigung umgestellt werden. Das bedeutet: leichtes Vortraining, Lockerungsübungen, Hand- und Bürstenmassagen, Gymnastik. Das Hauptziel dabei ist das schrittweise Aufwärmen der Muskeln. Wer das nicht tut und sich auf Anhieb zu viel beim Freizeitsport zumutet, vielleicht sogar aus einer Frühlingseuphorie oder aus falschem Ehrgeiz übertreibt, der handelt sich ganz schnell einen lästigen, schmerzhaften und mitunter langwierigen Muskelkater ein.

 

Es ist daher gerade um diese Jahreszeit wichtig, dass der Freizeitsportler weiß, wie er einen Muskelkater so rasch wie möglich in den Griff bekommt. Es hat sich in Untersuchungen internationaler Sportmediziner als besonders sinnvoll erwiesen, gegen den Muskelkater ein Doppelprogramm einzusetzen: eine Behandlung von außen und zugleich aber auch eine von innen.

Dazu muss man wissen, was beim Muskelkater in den Muskelgeweben vor sich geht: Durch die Überbeanspruchung und durch die ungewohnten Aktivitäten kommt es zu einer Anhäufung verschiedener Säuren, vor allem von Milchsäure. Gleichzeitig wird der Mineralstoff Magnesium abgebaut. Das Magnesiumdefizit verursacht dann die Verkrampfung.
Man muss also dem Organismus ganz schnell wieder Magnesium zuführen. Für den Freizeitsportler eignet sich da am besten eine Magnesiumkautablette aus der Apotheke mit dem hochdosierten Magnesiumanteil Mg 5. Ein bis zwei Kautabletten können den Muskelkater aus der Welt schaffen.

Äußerlich müssen die strapazierten Muskelgewebe durch eine gezielte Einreibung oder Massage gelockert, entspannt und durchblutet werden. Dafür bewährt sich im Rahmen der Sportmedizin eine asiatische Naturarznei: der Tigerbalm, der in Singapur hergestellt wird. Seine Bedeutung liegt in der Kombination von Kampfer, Cajeputöl, Menthol, Pfefferminzöl, Nelkenöl und einer Reihe von asiatischen Kräutern. Die Wirkstoffe dringen tief ins Gewebe, leiten eine Entkrampfung ein und lösen eine Selbstheilreaktion aus.

Zunächst muss der Muskelgeschädigte wissen: Wer rastet, rostet. Man muss trotz Muskelkater weiter Bewegung machen. Dann ist man ihn schneller los.

(Leseprobe aus "Prof. Bankhofers 365 beste Gesundheitstipps", Orac-Verlag, 2000).

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