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Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen der deutschen Krankenversicherung

A Informationen zur Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen der deutschen Krankenversicherung (Quelle: BKK Bauknecht)

Übersicht:

1. Kuren als Maßnahme der Gesundheitssicherung
2. Wer bezahlt Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen?
3. Kurmaßnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung
3.1. Übersicht
3.2. Ambulante Vorsorgekuren
3.3. Stationäre Vorsorgemaßnahmen
3.4. Ambulante Rehabilitationsmaßnahmen
3.5. Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen
3.6. Mütterkuren
4. Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen bei Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen
5. Eigenbeteiligungen und Zuzahlungen bei Kur- und Rehamaßnahmen
6. Wissenswertes zu Kuren der Krankenkassen
6.1 Kurdauer
6.2 Kureinrichtungen
6.3 Auswahl des Kurortes
6.4 Entscheidung über den Kurantrag
6.5. Kurscheckheft
6.6 Besonderheiten

 


1. Kuren als Maßnahmen der Gesundheitssicherung

Sehr geehrter Leser, sehr geehrte Leserin, allgemein schätzen wir unsere Gesundheit als unser höchstes Gut. Sicher, vielleicht wird der eine oder der andere sagen, Gesundheit ist nicht alles. Darauf könnte man aber berechtigt erwidern, ohne Gesundheit ist alles nichts. Deshalb helfen wir Ihnen, Ihre Gesundheit zu erhalten oder wiederzugewinnen - mit unseren Leistungen zur Vorsorge und Rehabilitation Manchmal kann eine Kur Beschwerden nur kurzfristig lindern. Sie kann aber durchaus auch der Anfang sein, Krankheitsursachen dauerhaft zu beheben. Darüber hinaus kann eine Kur aber auch dann genau das Richtige für die Gesundheit sein, wenn noch keine Krankheit vorliegt oder wenn es gilt, die Verschlimmerung einer Krankheit zu vermeiden. Denn getreu dem Motto "Vorbeugen ist besser als Heilen!" haben besonders Vorsorgekuren ihren festen Platz unter den Maßnahmen der Gesundheitssicherung


2. Wer bezahlt Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen?

Unser soziales Sicherungssystem ist gegliedert in einzelne Versicherungszweige. Die Krankenversicherung, die Rentenversicherung, die Unfallversicherung, die kommunalen Gesundheitsdienste - sie alle zählen zu ihren Leistungen auch Kuren. Welcher Leistungsträger nun im konkreten Einzelfall die Kosten einer Kurmaßnahme übernimmt, das ist gesetzlich genau abgegrenzt. Abhängig ist dies von der Versicherungszugehörigkeit, der Krankheitsursache sowie der Art der benötigten Leistung. Gerne beraten wir Sie persönlich, wer im konkreten Fall zuständig ist.


3. Kurmaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen

3.1 Übersicht:

Und das sind unsere Kurmaßnahmen für alle unsere Versicherten (Mitglieder und ihre mitversicherten Angehörigen) - ambulante Vorsorgekuren in anerkannten Kurorten

- stationäre Vorsorgemaßnahmen in zugelassenen Einrichtungen
- ambulante Rehabilitationsmaßnahmen in zugelassenen oder wohnortnahen Einrichtungen
- stationäre Rehabilitationsmaßnahmen
- Mütterkuren

Welche dieser Maßnahmen für Sie aus medizinischer Sicht die beste ist, das sollten Sie zunächst mit Ihrem Arzt besprechen.

 

Kurmaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen

3.2 Ambulante Vorsorgekuren

Diese Kurform dient vorrangig der Vorsorge und der Sicherung der Gesundheit. Sie kann aber auch eine geeignete Maßnahme sein, um eine Krankheit zu heilen oder den Gesundheitszustand zu verbessern oder zu stabilisieren. Ist erkennbar, dass ohne eine therapeutische Maßnahme in absehbarer Zeit eine Krankheit eintreten wird, kann eine ambulante Vorsorgekur angezeigt sein. Das Gleiche gilt, wenn es darum geht, die Verschlimmerung einer Krankheit zu vermeiden. Aber auch zur Vermeidung oder Minderung von Pflegebedürftigkeit kommt eine ambulante Vorsorgekur in betracht. Auch bei Kindern ist eine Vorsorgekur immer dann sinnvoll, wenn die normale Entwicklung des Kindes gefährdet ist, mit einer Kur aber gegengewirkt werden könnte. Ambulante Vorsorgekuren in anerkannten Kurorten kommen vor allem in Betracht, wenn medizinische Leistungen im Rahmen einer ambulanten Behandlung am Wohnort nicht ausreichend sind oder sich als ungeeignet erweisen. Eine ambulante Vorsorgekur kann neben der medizinischen Betreuung auch zusätzliche ärztlich empfohlene gesundheitsfördernde Maßnahmen, wie z.B. Ernährungsberatung, Nichtraucher-Training oder Entspannungs-Training umfassen. Eine besondere Form der ambulanten Vorsorgekur ist die Kompaktkur. Neben der sonst üblichen kurärztlichen Betreuung ist der Kurarzt dabei verpflichtet, mindestens zweimal wöchentlich Kontrolluntersuchungen durchzuführen und gesundheitsfördernde Maßnahmen zu verordnen. Eine Kompaktkur wird vor allem als Gruppenbehandlung für Kurteilnehmer mit gleichen oder ähnlichen Krankheitsbeschwerden angeboten. Wegen der speziellen Gestaltung der Kompaktkur kann diese nur in solchen Kurorten durchgeführt werden, die dafür besonders anerkannt sind. Wir nennen Ihnen diese gerne auf Anfrage.

 

Kurmaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen

3.3 Stationäre Vorsorgemaßnahmen

Reicht aus medizinischer Sicht eine ambulante Vorsorgekur nicht aus, dann übernehmen wir auch die Kosten einer stationären Behandlung mit Unterkunft und Verpflegung in einer Vorsorgeeinrichtung. Für unsere Versicherten haben wir hierfür mit vielen bewährten Vorsorgeeinrichtungen spezielle Versorgungsverträge abgeschlossen. Ihre persönlichen Berater der Klinikpforte informiert Sie hierüber gerne ausführlich auf Anfrage.

 

Kurmaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen

3.4 Ambulante Rehabilitationsmaßnahmen

Droht nach einer - meistens schwereren Erkrankung - eine Behinderung oder gar Pflegebedürftigkeit, kann eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme geeignet sein, um die Krankheitsfolgen zu beseitigen oder die Gesundheit zu bessern, wenn die allgemeine Krankenbehandlung hierfür nicht ausreicht. Durchgeführt werden solche ambulanten Leistungen zur Rehabilitation in speziellen Einrichtungen, mit denen wir vertraglich verbunden sind. Diese Einrichtungen leisten regelmäßig auch stationäre Rehabilitation. Möglich ist die ambulante Rehabilitation auch in besonderen wohnortnahen Einrichtungen, z.B. in ambulanten Rehabilitationszentren, etwa nach einem operativen Eingriff an Gelenken oder der Wirbelsäule. Geeignete Einrichtungen für ambulante Rehabilitationsmaßnahmen nennen wir gerne auf Anfrage

 

Kurmaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen

3.5 Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen

Nicht immer lässt sich durch eine ambulante Rehabilitation das angestrebte Ziel erreichen. Dann übernehmen wir die Kosten für eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme mit Unterkunft und Verpflegung in einer Rehabilitationseinrichtung, mit der wir einen speziellen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben. Neben den medizinischen Maßnahmen der Krankenbehandlung und Rehabilitation gehören auch zusätzliche therapeutische Maßnahmen (z.B. zur Entwicklung eigener Abwehrkräfte) sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen (z.B. Ernährungsberatung, Bewegungstraining) zum Leistungsinhalt einer stationären Rehabilitationsmaßnahme. An dieser Stelle ein Hinweis: Wer rentenversichert ist, bei dem ist der Kostenträger für eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme stets der zuständige Rentenversicherungsträger. Wir helfen Ihnen gerne beim Antrag an den Rentenversicherungsträger und sagen Ihnen, was im Einzelnen zu tun ist. Bestehen keine Ansprüche gegenüber dem Rentenversicherungsträger (weil z.B. die versicherungsmäßigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind oder bei älteren Beziehern von Arbeitslosengeld, die nicht mehr vermittelt werden möchten), übernehmen wir die Kosten der stationären Rehabilitationsmaßnahme.

 

Kurmaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen

3.6 Mütterkuren

Familienfreundlichkeit ist eines unserer Markenzeichen. Die Betreuung der Kinder, die Arbeit der Hausfrau - für uns ohne Abstriche eine gleichwertige Tätigkeit wie die in einem Arbeitsverhältnis. Deshalb erhalten von uns auch Mütter und Hausfrauen , die nicht anderweitig im Erwerbsleben stehen, Vorsorgekuren und Rehabilitationsmaßnahmen in speziellen Einrichtungen. Dabei sind auch Mütter-Kind-Maßnahmen (Väter-Kind-Maßnahmen) möglich. Die Kosten übernehmen wir in voller Höhe oder leisten einen Zuschuss hierzu.

 


4. Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen bei Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen

Ambulante Vorsorgekuren
kurärztliche Behandlung Kurmittel Zahlung eines Zuschusses zu den übrigen Kosten, die im Zusammenhang mit einer ambulanten Vorsorgekur entstehen (Unterkunft, Verpflegung, Kurtaxe, Fahrtkosten)

Stationäre Vorsorgemaßnahmen
Übernahme des Pflegesatzes für Unterbringung und Betreuung in der Vorsorgeeinrichtung, ggf. zuzüglich der daneben in Rechnung gestellten Kurmittel. Übernahme der Fahrtkosten, soweit diese 25,00 DM je einfache Fahrt übersteigen (bei Kindern ggf. auch für eine Begleitperson). Krankengeld, wenn das Versicherungsverhältnis mit einem Krankengeldanspruch ausgestattet ist.

Ambulante Rehabilitationsmaßnahmen
Übernahme der Kosten für ärztliche Behandlung und insbesondere für Heilmittel, ggf. in Höhe einer vereinbarten Pauschale je Behandlugnstag. Krankengeld, wenn das Versicherungsverhältnis mit einem Krankengeldanspruch ausgestattet ist und während der ambulanten Rehabilitationsmaßnahme Arbeitsunfähigkeit vorliegt.

Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen
Übernahme des Pflegesatzes für Unterbringung und Betreuung in der Rehabilitationseinrichtung, ggf. zuzüglich der daneben in Rechnung gestellten Kurmittel. Übernahme der Fahrtkosten, soweit diese 25,00 DM je einfache Fahrt übersteigen (bei Kindern ggf. auch für eine Begleitperson) Krankengeld, wenn das Versicherungsverhältnis mit einem Krankengeldanspruch ausgestattet ist.


5. Eigenbeteiligungen und Zuzahlungen bei Kur- und Rehamaßnahmen

Für die meisten Kurmaßnahmen übernimmt die BKK die Kosten fast vollständig. Bestimmte Eigenbeteiligungen und Zuzahlungen hat der Gesetzgeber aber zwingend vorgeschrieben. Hierzu geben wir einen umfassenden Überblick.

Maßnahme/
Leistungen
Höhe der
Eigen-beteiligung bzw.der Zuzahlungen
Dauer der Eigen-beteiligung
bzw. der Zuzahlungen
Innerhalb des Kalenderjahres geleistete Zuzahlungen werden auf die Dauer der Zuzahlung (Spalte 3) angerechnet Bei Feststellung einer Überforderung berücksichtig Die BKK kann von der Zuzahlung befreien, wenn diese eine unzumutbare Belastung darstellt
1 2 3 4 5 6

Stationäre
Vorsorge-
maßnahme

Volle Kosten-übernahme

17,00 DM (in den neuen Bundes-
ländern 14,00 DM) je Kalendertag
für die Dauer der Maßnahme nein nein ja

Ambulante
Reha-
bilitations-maßnahme

17,00 DM (in den neuen Bundes-
ländern 14,00 DM) je Behandlungstag
für die Dauer der Maßnahme nein nein ja

Stationäre Rehabilations- maßnahme

Maßnahme, die sich als Ergänzung an die Krankenhaus-behandlung anschließt

17,00 DM (in den neuen Bundes-
ländern 14,00 DM) je Kalendertag
längstens für 14 Kalender-
tage
ja nein ja
übrige
Maßnahme
17,00 DM (in den neuen Bundes-
ländern 14,00 DM) je Kalendertag
für die Dauer der Maßnahme nein nein ja
Mütterkuren
Volle Kosten-übernahme
17,00 DM (in den neuen Bundes-
ländern 14,00 DM) je Kalendertag
für die Dauer der Maßnahme nein nein ja
Kurmittel (Heilmittel) während einer ambulanten Vorsorgekur 15 % der Kosten -- -- ja ja

Fahrtkosten

ambulante Maßnahme
stationäre Maßnahme

in voller Höhe 25,00 DM je Fahrt Für Hin- und Rückfahrt -- ja ja

Das Gleiche gilt für familienversicherte Angehörige. Die noch nicht 18-jährigen Versicherten sind - mit Ausnahme der Regelung bei den Fahrtkosten - von den Eigenbeteiligungen und Zuzahlungspflichten befreit.


6. Wissenswertes zu Kuren der Krankenkassen

6.1 Kurdauer

Die Regelkurdauer beträgt für ambulante und stationäre Vorsorgekuren sowie für stationäre Rehabilitationsmaßnahmen 3 Wochen, für ambulante Rehabilitationsmaßnahmen 20 Behandlungstage. Eine Verlängerung (vornehmlich bei Rehabilitationsmaßnahmen) ist ausnahmsweise möglich, wenn dies medizinisch begründet ist. Haben die Spitzenverbände der Krankenkassen gemeinsam und einheitlich für bestimmte Indikationen eine andere Regelkurdauer bestimmt, so sind in aller Regel jeweils diese maßgebend. Für Kinder, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kommt sowohl bei Vorsorgekuren als auch bei Rehabilitationsmaßnahmen aufgrund der medizinischen und entwicklungsspezifischen Besonderheiten von vornherein eine Dauer von 4 bis 6 Wochen in Betracht.

 

6.2 Kureinrichtungen

Für ambulante Rehabilitationsmaßnahmen haben wir mit Kureinrichtungen spezielle Versorgungsverträge abgeschlossen. Auch mit besonderen wohnortnahen Einrichtungen (ambulante Rehabilitationszentren) bestehen vertragliche Bindungen. Für stationäre Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation sind Verträge mit geeigneten Einrichtungen vereinbart. Damit gewährleisten wir, dass für unsere Versicherten die Qualität stimmt. Bei der Auswahl der geeigneten Kureinrichtung sind wir Ihnen behilflich.

 

6.3 Auswahl des Kurortes

Wer an einer ambulanten Vorsorgekur teilnimmt, wählt seinen Kurort grundsätzlich selbst. Es muss sich nur um einen anerkannten Kurort handeln. Dabei haben Sie die Auswahl unter allen Kurorten, deren Heilanzeige für einen erfolgversprechenden Kurverlauf geeignet sind und die bestimmten Qualitätsanforderungen entsprechen, über die wir Sie im Einzelfall gerne beraten. Auch der fachliche Rat Ihres Hausarztes wird Ihnen bei der Auswahl des Kurortes helfen. Die Kur wird nach einem mit dem Kurarzt individuell abgestimmten Programm durchgeführt. Welche Kurorte eine Kompaktkur als besondere Form der ambulanten Kur durchführen dürfen, wird durch ein besonderes Anerkennungsverfahren geregelt. Ein Verzeichnis dieser Kurorte steht Ihrem behandelnden Arzt zur Verfügung. Auch wir beraten Sie dazu gerne persönlich. Da diese Kompaktkuren nur zu bestimmten Terminen beginnen und enden, ist der Kurbeginn mit der Kurverwaltung abzustimmen. Auch dabei sind wir gerne behilflich. Bei einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme sowie einer stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme hängen Kurort und die Kureinrichtung häufig vom Krankheitsbild ab. Bei der Auswahl der geeigneten Einrichtung berücksichtigen wir so weit wie möglich die Wünsche unserer Versicherten. Wir besprechen dies im Einzelfall gerne mit Ihnen persönlich.

 

6.4 Entscheidung über den Kurantrag

Mit den Ärzten unseres Medizinischen Dienstes stimmen wir uns ab, welche Maßnahme für Sie die Geeignetste ist. Wir informieren Sie hierüber natürlich rechtzeitig vor der geplanten Kurmaßnahme. Wenn Sie eine Kur planen, bitten wir Sie, sich wegen der Kostenübernahme vor dem Kurbeginn mit uns in Verbindung zu setzen. In jedem Fall benötigen wir eine ärztliche Bestätigung über die medizinische Notwendigkeit. Die Regel ist, dass die Ärzte des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ein Gutachten zur medizinischen Notwendigkeit einer Kur erstellen. Die Einschaltung des Medizinischen Dienstes ist jedoch nicht notwendig, wenn die Erforderlichkeit einer Kur bereits aus den uns vorliegenden ärztlichen Unterlagen hervorgeht, z.B. im Fall einer stationären Rehabilitationsmaßnahme im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung (Anschlussrehabilitation).

 

6.5 Kurscheckheft

Bei ambulanten Vorsorgekuren erhalten Sie ein Scheckheft, das Sie zur Inanspruchnahme der einzelnen Leistungen berechtigt. Dies ermöglicht eine problemlose Abrechnung der Kosten für die Behandlungen, die Sie am Kurort in Anspruch genommen haben.

Es ist gesetzlich bestimmt, dass die BKK die Kosten einer Kurmaßnahme nicht übernehmen darf, wenn eine entsprechende Leistung von einem anderen Sozialversicherungsträger (z.B Rentenversicherungsträger) erbracht werden kann, seit der letzten Kur, deren Kosten von einem Sozialversicherungsträger teilweise oder in voller Höhe übernommen wurden, nicht mindestens 4 Jahre vergangen sind. Wenn eine Kur aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich ist, stellen wir Ihnen selbstverständlich auch vorzeitig wieder eine entsprechende Kurmaßnahme zur Verfügung.
Als Grundsatz gilt, dass die BKK-Leistungen, also auch die Kuren, nur im Inland übernommen werden können. In Ausnahmefällen zahlen wir allerdings auch die Kosten für Kuren im Ausland. Hierzu beraten wir Sie gerne auf Anfrage.

Offenburg, 12.12.2000

 

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